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85.000 Besucher beim Tag der Luft- und Raumfahrt beim DLR
Montag, 19. September 2011
Forschung hautnah erleben
Rund 85.000 Besucher strömten am 18. September 2011 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" auf das Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag präsentieren das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern ihre Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr. Unbeeindruckt vom wechselhaften Wetter besichtigten die Besucher die DLR-Forschungsflieger, den Airbus A380 und die Flugzeug-Sternwarte SOFIA auf der Zulu-Platte, ließen sich von Wissenschaftlern und Ingenieuren die Triebwerke der Zukunft und irdische Anwendungen der Luft- und Raumfahrtmedizin zeigen. Astronauten wie Alexander Gerst, die im Europäischen Astronautenzentrum der ESA für die ISS ausgebildet werden, berichteten über ihre Arbeit und das Leben im Weltraum.
"Der Tag der Luft- und Raumfahrt war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Wir freuen uns über das große Interesse der Besucher an der Forschung des DLR“, sagte Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. "Die Menge an Besuchern und deren riesiges Interesse, haben gezeigt, welchen hohen Stellenwert die Forschung des DLR in Deutschland hat."
Viel zu entdecken für kleine Forscher
Auch die kleinen "Forscher von Morgen" kamen beim "Tag der Luft- und Raumfahrt" nicht zu kurz, für jede Altersgruppe war etwas dabei: Gemeinsam mit ihren Eltern erkundeten die Kleinen im Vorschulalter das Gelände auf einer Wissenschaftsrallye und experimentierten im "Haus der kleinen Forscher" zu den Themen Raumfahrt, Astronomie und Umwelt. Begeisterte Kinder trafen vor der Kinderbühne auf den Elefanten aus der "Sendung mit der Maus" und ließen sich Autogramme geben. Großer Andrang herrschte ebenfalls im DLR_School_Lab.
Der Griff nach den Sternen
Das Rheintal in 3D und ein Blick hinter die Kulissen der Kontrollräume standen auf dem Programm der Besucher des "Tags der Luft- und Raumfahrt". Großer Andrang herrschte bei SOFIA, dem Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, das erstmals zu Gast in Europa war. Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin zeigte unter anderem Ernährung im Weltraum (Space Food) und die Wirkung von Schwerkraft und Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bei der Simulations- und Softwaretechnik "fingen" die Besucher Satelliten via Joystick ein.
Eiskalte Forschung
Forschung für die Luftfahrt live erleben konnten große und kleine Besucher beispielsweise im DLR-Institut für Antriebstechnik: in Miniatur-Windkanälen wurden Auftrieb und Widerstand spielerisch erklärt; das Institut für Flughafenwesen zeigte den Luftverkehr im Umfeld des Flughafens Köln/Bonn. Forschung an einem so genannten Staustrahltriebwerk stand bei der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologie auf dem Programm. Wie kalt es für ein Modell im Windkanal werden kann, erklärten Wissenschaftler am Kryo-Kanal-Köln.
Wie bringt man ein 5-Cent-Stück zum Schmelzen?
Wie viel Kraft steckt eigentlich in der Sonne? Besucher des DLR-Instituts für Solarforschung konnte dies selbst testen und 5- und 10-Cent-Münzen zum Schmelzen bringen. An anderer Stelle steuerten interessierte Besucher ein Solarkraftwerk mithilfe eines Joysticks. Spannende Informationen zum "Zug der Zukunft", "Elektromobilität" und das Wüstenstromprojekt "DESERTEC" trugen DLR-Referenten vor.
Airbus A380, A300 Zero-G und einzigartige Forschungsflugzeuge
Auf dem Gelände des Kölner Flughafens besichtigten die Besucher die einzigartigen Maschinen der Forschungsflotte des DLR: der modernste Hubschrauber der Welt EC135 FHS, der "fliegende Verwandlungskünstler" ATTAS (Advanced Technologies Testing Aircraft System), der "Vulcano Ash Hunter" Falcon 20E, die Cessna 208B Grand Caravan, ein "fliegender Hörsaal", sowie das größte DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft). Auch die Luftwaffe als Partner des "Tags der Luft- und Raumfahrt" beteiligte sich mit Flugzeugen, so unter anderem mit einem ECR Tornado und einem Eurofighter sowie einer Transall C160. Zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zeigten sich die beiden Airbus A340 der Flugbereitschaft der Bundeswehr.
Mitveranstalter des Großereignisses sind auch in diesem Jahr der Flughafen Köln Bonn Airport und die Luftwaffe sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA mit dem Europäischen Astronautenzentrum (EAC). Medienpartner sind der WDR und der Kölner Stadt-Anzeiger sowie die Flugrevue und der Aerokurier.
Tag der Luft- und Raumfahrt und SpaceTweetup in (Quasi-)Echtzeit
Donnerstag, 15. September 2011
Hier noch einmal kurz zusammengefasst eine detaillierte Liste aller Social-Media-Kanäle zum Tag der Luft- und Raumfahrt und SpaceTweetup, über die fast alle Ereignisse zeitnah verfolgt werden können.
... nutzen wir für Tag der und Luft- Raumfahrt-Updates in Echtzeit:
twitter.com/DLR_de (deutsch)
twitter.com/DLR_en (englisch)
twitter.com/spacetweetup (Updates zum SpaceTweetup, englisch)
Über die Hashtags #TdLR #SpaceTweetup, #DLR und #ESA können die Updates aller Twitter-Nutzer zum Tag der Luft- und Raumfahrt verfolgt werden.
Auch hier werden wir annähernd live berichten und kurze News, Fotos, und Links posten:
www.facebook.com/DLRde (deutsch)
www.facebook.com/DLRen (englisch)
www.facebook.com/groups/spacetweetup (englisch)
Flickr
Hier werden wir über den Tag verteilt aktuelle Fotos vom Tag der Luft- und Raumfahrt veröffentlichen.
www.flickr.com/DLR_de
http://www.flickr.com/groups/spacetweetup2011/
Youtube
Live-Webcast
Es wird - nach aktuellem Stand - drei Live-Webcasts geben:
Spacelivecast berichtet - wie der Name schon sagt - den ganzen Tag live (deutsch)
Live-Webstream aus dem Europäischen Astronautenzentrum (EAC) via www.esa.int (englisch)
SpaceTweetup Live-Webstream, direkt aus dem Tweetup-Zelt von 11.00 bis 18 Uhr (englisch)
Europäische Astronauten auf Twitter
twitter.com/AstroSamantha (Samantha Cristoforetti)
twitter.com/astro_andre (André Kuipers)
twitter.com/astro_paolo (Paolo Nespoli)
twitter.com/astro_luca (Luca Parmitano)
twitter.com/CFuglesang (Christer Fuglesang)
Ausführlichere Informationen zu unseren Aktivitäten auf den DLR-Social-Media-Kanälen hat Andrea Schaub hier im Blog gepostet. Unsere ESA-Kollegen (danke Daniel Scuka!) haben hier mit Fokus auf die entsprechenden ESA-Kanäle ähnliche Infos (in englischer Sprache) aufbereitet.
Die Kraft der Sonne und der Zug der Zukunft beim Tag der Luft- und Raumfahrt
Donnerstag, 8. September 2011
Wie viel Kraft steckt in der Sonne? Wie warm wird ein kalter Daumen, der ein thermoelektrisches Modul berührt? Und wie sieht der Bahnverkehr der Zukunft aus? Die Besucher des Tags der Luft- und Raumfahrt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln können sich am 18. September 2011 auch über Themen aus der Energie- und Verkehrsforschung des DLR informieren.
Mit der Sonne in die Zukunft
Wissenschaftler des in diesem Jahr gegründeten DLR-Instituts für Solarforschung demonstrieren, welche Kraft in der Sonne steckt: Ein paraboloider Spiegel, der von der Form einer Satellitenempfangsantenne ähnelt und nur 1,77 Quadratmeter groß ist, fokussiert die Sonnenstrahlen präzise auf einen Punkt. An diesen Punkt wird es so heiß, dass Besucher 5- und 10-Cent-Münzen schmelzen lassen können. Wie die Wissenschaftler die Sonne im Alltag für ihre Forschungsarbeiten nutzen, können sich Interessierte am Kölner Sonnenofen ansehen. Dort sammelt ein zirka 60 Quadratmeter großer Spiegel das Sonnenlicht, das über weitere Spiegel gebündelt wird. Im Zentrum entstehen Temperaturen bis zu 2500 Grad Celsius. Die um den Faktor 5200 konzentrierten Sonnenstrahlen werden in den Laborraum des Sonnenofens gelenkt. Hier können die DLR-Forscher experimentieren, sie entwickeln unter anderem Verfahren, wie mit Hilfe der Sonnenenergie Wasserstoff hergestellt werden kann. Außerdem testen die Wissenschaftler, wie sich unterschiedliche Materialien bei den hohen Temperaturen verhalten, bevor diese in großen kommerziellen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Welche Kraft die Sonne hat, wenn sie gebündelt ist, zeigt ein im Labor ausgestellter Tresor, in den die Forscher zu Demonstrationszwecken ein großes Loch geschmolzen haben.
Auf dem Außengelände des DLR-Instituts für Solarforschung ist zudem ein Ausschnitt eines Solarkraftwerks zu sehen: Die Forscher testen in Köln einen dreißig Meter langen und vier Meter hohen, rinnenförmigen Parabolspiegel. Diese Spiegel fokussieren das Licht auf eine Röhre, die im Brennpunkt des Spiegels angebracht ist. Dort entstehen Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius, mit denen in großen Kraftwerken, wie sie in Spanien bereits in Betrieb sind, zunächst Wasserdampf erzeugt wird. Mit diesem Wasserdampf wird dann, in einem ähnlichen Prozess wie im konventionellen Kraftwerk, Strom erzeugt. An diesem Ausschnitt eines Solarkraftwerks zeigen die DLR-Forscher wie solche Kraftwerke funktionieren und wie die Spiegel im Laufe des Tages der Sonne am Himmel folgen.
Ein Solarkraftwerk selbst steuern
Um Strom mit Hilfe von Sonnenenergie sicher und effizient zu erzeugen, muss ein Solarkraftwerk richtig gesteuert werden. Auf was man dabei achten muss, können die Besucher selbst erfahren: In einem Simulationsprogramm am Institut für Solarforschung können sie ein Solarkraftwerk mithilfe eines Joysticks selbst steuern. Außerdem zeigen die Forscher dort, wie sie mit einer Infrarotkamera Temperaturmessungen durchführen. Solche Messungen sind unter anderem an Turmkraftwerken wichtig, wo die Kraftwerksbetreiber wissen müssen, wie heiß die Fläche an der Receivereintrittsöffnung eines Turmes ist, auf die die Sonnenstrahlung von vielen Spiegeln gebündelt wird.
Elektromobilität und Verkehrsdaten für Großereignisse
Der Energieverbrauch spielt auch in dem DLR-Verkehrsforschungsprojekt "Zug der Zukunft" (Next Generation Train, NGT) eine Rolle. NGT-Projektleiter Dr. Joachim Winter stellt im Rahmen des wissenschaftlichen Vortrags-Programms von 11.15 bis 11.50 Uhr Idee und Ziele des NGT vor – verschiedene Windkanal-Modelle des vom DLR entwickelten Hochgeschwindigkeitszuges der nächsten Generation können sich die Besucher darüber hinaus im Kryokanal auf dem DLR-Gelände in Köln ansehen. Die DLR-Verkehrswissenschaftlerin Prof. Barbara Lenz spricht von 12.45 Uhr bis 13.20 Uhr im DLR-Vortragszelt über "Elektromobilität – was bewegt uns in Zukunft?". Prof. Dr. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, gibt von 15 Uhr bis 15.35 Uhr im Vortrags-Zelt Einblicke in das Wüstenstromprojekt "DESERTEC", an dessen Grundlagen das DLR maßgeblich beteiligt ist.
Auf der ZULU-Platte, ein Außengelände des Flughafens Köln-Bonn, auf dem am Tag der Luft- und Raumfahrt die Flugzeuge präsentiert werden, stellen DLR-Verkehrsforscher das Projekt "Vabene“ vor: Darin geht es um das Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen. Die DLR-Forscher entwickeln Verkehrssimulationen und Verkehrsprognosen, die den Einsatzkräften wie Polizei und Feuerwehr unter anderem helfen sollen, in einer unübersichtlichen Situation schneller an ihren Zielort zu gelangen. Die DLR-Wissenschaftler arbeiten dabei mit Verkehrsdaten, die sie sowohl vom Boden als auch aus der Luft erheben, prozessieren und auswerten und in einem speziellen Online-Portal den Einsatzkräften zur Verfügung stellen. Die Hauptkomponente stellt dabei der so genannte Krisensimulator dar, der die eingehenden Lage-, Infrastruktur- sowie Verkehrsinformationen zu einer Gesamtverkehrslage und -prognose verarbeitet. Die Besucher können sich auf der ZULU-Platte die Mobile Bodenstation sowie das DLR-Forschungsflugzeug Cessna 208B Grand Caravan ansehen, mit der die luftgestützte Verkehrsdatenerfassung erfolgt.
Heiß und kalt
Im TEG-Line-Gebäude des DLR-Instituts für Werkstoffforschung erwarten die Besucher am Tag der Luft- und Raumfahrt mehrere Experimente zum Thema thermoelektrische Energie: Hinter dem „Kalten Daumen“ verbirgt sich ein Exponat, das aus einem Trafo und einer Box mit zwei Druckknöpfen besteht, an das ein thermoelektrisches Modul angeschlossen ist. Dieses wird auf Knopfdruck heiß oder kalt – so verdeutlichen die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen Stromrichtung und der Wärme- bzw. Kälteentwicklung.
Am "Pegeldemonstrator" kann auf ein thermoelektrisches Modul eine Hand aufgelegt werden, die dieses Modul erwärmt. Eine Diodenleiste soll optisch die Stromerzeugung und die Wärme zeigen.
Zudem soll ein "Eisenbahn"-Exponat ausgestellt werden, das die Thermoelektrik anhand einer Spielzeugeisenbahn demonstriert. Dabei werden unter ein Gebilde von Kühlungs-Röhrchen zwei Teelichter gestellt. Der erzeugte Storm treibt dann die Spielzeugeisenbahn an.
DLR-Technologiemarketing beim Tag der Luft- und Raumfahrt
Mittwoch, 7. September 2011
Unter dem Motto "Ihr Partner für Innovationen" präsentiert sich das Technologiemarketing des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Tag der Luft- und Raumfahrt am 18. September 2011 in Köln mit ausgewählten marktrelevanten Technologien und Kompetenzen aus dem DLR im Ausstellungszelt auf dem Parkplatz neben Gebäude 1 auf dem DLR-Gelände in Köln. Zum Programm gehört auch eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Dazu lädt der BVMW gezielt kleine und mittelständische Unternehmen aus Technologiebranchen als „VIP-Gäste“ ein. In einem ganztägigen Vortragsprogramm können sich diese Unternehmen sowohl über die Möglichkeiten informieren, die sich aus Entwicklungspartnerschaften mit dem DLR in unterschiedlichen Innovationsfeldern ergeben, als auch über die Bedeutung von Innovationen als Wertschöpfungsquelle und als Instrument für die wirtschaftliche Zukunftssicherung im Mittelstand. Aufgegriffen wird auch das Thema, wie durch eine strategische Partnerschaft neue Produkte, Dienstleistungen oder industrielle Produktionsverfahren auf Basis von DLR-Technologien auf den Markt gebracht werden können. Ausstellende Partner des DLR-Technologiemarketings beim Tag der Luft- und Raumfahrt sind neben dem BVMW das DHL-Innovation Center, die IQ Wireless GmbH, die Still GmbH, die Industrievereinigung verstärkte Kunststoffe (AVK), „Science 2 Business“ und Partner sowie Innofaktur.NET und Partner.
Folgende Exponate werden unter anderen am Stand des DLR-Technologiemarketing ausgestellt:
Luftfrachtcontainer
Das innovative Design für neuartige Luftfracht-Container bietet durch seinen modularen Aufbau zahlreiche Vorteile wie zum Beispiel eine erhebliche Gewichtsreduktion sowie einen nur geringen Volumenbedarf im Leerzustand. Ermöglicht wird dieses Design durch Verwendung von Gewebe für Seitenwände und Dach sowie durch eine Formgebung mit Hilfe von Versteifungselementen.
Frühwarnsystem für Waldbrände
Das Waldbrand-Frühwarnsystem "FireWatch" überwacht mit einem hochauflösenden optischen Sensor-System, das auf Türmen oder Masten von bis zu 80 Metern Höhe installiert ist, Waldflächen von bis zu 700 km². Die aufgezeichneten Bilder werden vor Ort mit einer speziellen Software zur Raucherkennung in Echtzeit ausgewertet. Bei Verdacht eines Brandes werden die Rauchbilder und die Koordinaten des Brandherdes automatisch an die Waldbrandzentrale weitergeleitet. Dort wird dann über eine eventuell notwendige Alarmierung der Feuerwehr entschieden. "FireWatch" wurde vom DLR und der IQ wireless GmbH entwickelt und löst bereits in Brandenburg und Niedersachsen die veralteten und mit Beobachtern besetzten Feuerwachtürme zur Waldbrandfrüherkennung ab.
Brennstoffzellenbetriebener Flughafenschlepper
Das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte präsentiert einen kommerziellen Flurförderschlepper der Firma Still GmbH, der mit einem wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Hybridsystem aus eigener Entwicklung ausgestattet ist. Damit lassen sich Transporte auf Flughäfen, Bahnhöfen, Fertigungshallen und Großgeländen umweltfreundlich erledigen. Das Brennstoffzellensystem mit allen Komponenten wurde in den Batterietrog unter dem Sitz verbaut. Weil das Brennstoffzellensystem die Batterien ersetzt, muss die Karosserie nicht verändert werden. Neben dem Schlepper wird auch ein brennstoffzellenbetriebener Gabelstapler von Still ausgestellt.
Zudem können die Besucher außerhalb des Ausstellungszeltes den brennstoffzellenbetriebenen Gelenkbus "HyCologne" kennenlernen. Der Bus ist einer von fünf, die im Raum Köln eingesetzt werden, um den erfolgreichen Betrieb hinsichtlich von Technologie und Wettbewerbsfähigkeit zu demonstrieren. Damit soll der Grundstein für die Einführung und Kommerzialisierung von Wasserstoff-Fahrzeugen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelegt werden.
Windkanäle, Luftverkehr und Forschungsflieger - Faszination Luftfahrt am Tag der Luft- und Raumfahrt beim DLR
Montag, 5. September 2011
Wer schon immer mal wissen wollte, wie eigentlich ein Brennkammer-Prüfstand von innen aussieht, wie ein Windkanal funktioniert oder wie groß der Airbus A380 wirklich ist, sollte am 18. September 2011 zum Tag der Luft- und Raumfahrt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach Köln-Porz kommen. Erlebbare Forschung gibt es auch auf den Austellungsflächen am Flughafen zu bestaunen: Neben DLR-Forschungsfliegern wie dem A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) und dem Fliegenden Hubschrauber Simulator FHS ist auch die Flugzeug-Sternwarte SOFIA, eine Boeing 747 mit einem im Flugzeugheck installierten Infrarot-Teleskop, zu Gast in Köln. Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler präsentieren das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA mit dem Europäischen Astronautenzentrum (EAC) am elften Tag der Luft- und Raumfahrt spannende Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr.
Forschung an Hochdruck-Brennkammer-Prüfständen und Miniatur-Windkanälen
Das DLR-Institut für Antriebstechnik präsentiert zwei Kleintriebwerke und zeigt den Besuchern die Entwicklung der Flugzeugtriebwerke in den letzten Jahren mit einem Ausblick in die Zukunft. Zusätzlich können Interessierte den Hochdruck-Brennkammer-Prüfstand HBK-1 besichtigen. Wissenschaftler erforschen hier schadstoffarme Brennkammern für Luftfahrtantriebe. Auch die kleinen Forscher kommen nicht zu kurz: In Miniatur-Windkanälen können Kinder die Kraft der Luftströmung praktisch erfahren und so spielerisch etwas über Auftrieb und Widerstand von Flügel- und Schaufelprofilen lernen. Mit Hilfe einer iPad-App können sie zusätzlich die Effekte auf die Strömung direkt am Bildschirm beeinflussen und sichtbar machen.
Flugverkehr am Flughafen
Mit dem DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr können die Besucher den Luftverkehr über Deutschland und im Umfeld des Kölner Flughafens live erleben. Gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung DFS und dem Flughafen Köln/Bonn präsentiert das DLR den Luftverkehr auf mehreren Großbildschirmen: Webcams am Flughafen Köln/Bonn zeigen live das Geschehen am Terminal und auf der Landebahn. Gleichzeitig werden die Flugbewegungen deutschlandweit mit Hilfe der Radar-Daten der DFS abgebildet. Zusätzlich können sich die Besucher eine App für ihr Handy herunterladen, die sie zu einzelnen Punkten auf dem Gelände navigiert. Diese Anwendung wurde für den Einsatz im Flughafen-Terminal entwickelt , um Reisenden den Weg zu ihren Check-In-Schaltern oder anderen wichtigen Punkten im Flughafen zu weisen.
Staustrahltriebwerke für hohe Geschwindigkeiten
In vier bis fünf Stunden nach Australien fliegen? Möglich ist das mit einem visionären Hochgeschwindigkeits-Transportvehikel. Dessen Hauptkomponente, das Triebwerk, wird auch von den DLR-Wissenschaftlern des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik in den Über- und Hyperschallwindkanälen erforscht. Da bei diesen hohen Geschwindigkeiten konventionelle Flugzeugtriebwerke versagen, sind so genannte Staustrahltriebwerke heiße Kandidaten. Diese Triebwerke bremsen die aufgefangene Luft verlustarm ab und verdichten diese - ganz ohne rotierende Teile. In der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologie werden kritische Komponenten dieses Triebwerktyps ausgelegt und charakterisiert. Am Tag der Luft- und Raumfahrt wird den Besuchern in den Windkanälen die Forschung anhand von Exponaten zu Staustrahltriebwerksuntersuchungen, Windkanalmodellen und Postern näher gebracht.
Untersuchungen im Kryo-Kanal
Im KKK (Kryo-Kanal-Köln) wurden schon Modelle des A380 untersucht - am Tag der Luft- und Raumfahrt bekommen die Besucher ein Alpha Jet Modell zu sehen. Mit bis zu Mach 0,42 (über 500 Kilometer pro Stunde) werden hier ganze Modelle, Halbmodelle oder Flügelprofile unter Wind gesetzt. DLR-Forscher messen mit Hilfe des Kryo-Kanals Drücke und Kräfte, die aus Strömungen entstehen, und erhalten so Informationen über Auftrieb und Widerstand. Das Besondere an diesem Windkanal: Bei Messungen herrschen hier frostige Temperaturen von minus 183 Grad Celsius. Diese niedrigen Temperaturen werden mit Hilfe von Stickstoff erreicht. Sie sind notwendig, da im Kryo-Kanal Flugzeuge nicht in Originalgröße getestet werden, sondern verkleinerte Modelle. Deshalb müssen die Wissenschaftler auch die Bedingungen der Umgebungsluft an die Größe des jeweiligen Untersuchungsobjekts anpassen. So senkt man durch Kühlung die Viskosität der Luft und erhöht dadurch gleichzeitig die Luftdichte.
Hubschrauber und Flugzeuge
Der Fliegende Hubschrauber Simulator FHS
Der "Fliegende Hubschrauber Simulator" ACT/FHS des DLR basiert auf einem Serienhubschrauber des Typs Eurocopter EC 135. Für die Verwendung als Forschungs- und Versuchsgerät wurde der Hubschrauber erheblich modifiziert. Neben der experimentellen Messausrüstung zeichnet sich der Hubschrauber vor allem durch seine einzigartige Fly-by-Wire/Light (FBW) Steuerung aus. FBW bedeutet, dass anstelle der Steuerstangen elektrische Kabel und Glasfaser-Lichtleitkabel die Steuerkommandos übertragen. Im Cockpit ersetzen seit 2009 zwei aktive Sidesticks die Steuerelemente: Diese Joystick-ähnlichen Sticks geben dem Piloten Rückmeldung über das Flugverhalten. Das Einsatzspektrum des FHS ist vielfältig: Das DLR unterstützt mit ihm die Ausbildung von Testpiloten, und DLR-Wissenschaftler erproben neue Steuerungs- und Reglungssysteme oder simulieren das Flugverhalten anderer Hubschrauber unter realen Umgebungsbedingungen.
Das größte Mitglied der DLR-Forschungsflotte: Airbus A320-232 ATRA
ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) ist das größte Mitglied der DLR-Forschungsflotte und stellt eine einzigartige Forschungsplattform dar. Dieser Airbus A320 bietet im Format eines Airliners ein breites Nutzungsspektrum von der reinen Grundlagenforschung bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der europäischen Luftfahrtindustrie. Die maximale Variabilität als primäres Ziel des ATRA ermöglicht die anwendungsnahe Erforschung unterschiedlichster Disziplinen. Diese Forschungsthemen reichen von komfort- und sicherheitsfokussierten Kabinen und Systemen über Aerodynamik, Avionik und Kommunikation bis hin zu innovativen Flugzeug-Strukturen und -Materialien. Das DLR und seine Partner erschließen mit dem ATRA neue Möglichkeiten der kommerziell verfügbaren Luftfahrtforschung. Mittelfristig sind daraus wegweisende Innovationen zu erwarten, welche in der praktischen Anwendung langfristig zur Festigung der weltweiten Marktposition der europäischen Luftfahrtindustrie beitragen.
Der fliegende Hörsaal: Die Cessna 208B Grand Caravan
Die Cessna 208B Grand Caravan ist die kleinste Maschine des DLR-Flugbetriebs in Oberpfaffenhofen. Das einmotorige Turboprop-Flugzeug wird vom DLR hauptsächlich zur Fernerkundung eingesetzt und eignet sich besonders für Kameraflüge, wie zum Beispiel mit der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera), die auch für Weltraummissionen genutzt wird. Durch ihre leichte, aber robuste Bauart eignet sie sich für vielfältige Forschungseinsätze mit kleineren Instrumentenpaketen. Die Cessna 208B wurde 2006 zum fliegenden Hörsaal umgebaut und mit einem turbulenzfähigen meteorologischen Messsystem, das sich unterhalb der Tragflächen befindet, ausgestattet. Die Cessna bietet seitdem sieben individuelle Messplätze für Studenten der Luft- und Raumfahrt.
Airbus A380 und A300 Zero-G und Flugzeuge der Bundeswehr
Neben den DLR-Forschungsflugzeugen können die Besucher auf dem Gelände des Kölner Flughafens viele weitere Flugzeuge besichtigen: Neben dem Parabelflugzeug Airbus A300 ZERO-G können ebenfalls der Airbus A380 und die Boeing 747 SOFIA besichtigt werden. Auch die Luftwaffe als Partner des Tags der Luft- und Raumfahrt beteiligt sich mit Flugzeugen, so dem ECR Tornado, der F4 Phantom und dem Eurofighter sowie einer Transall C160 und dem Airbus A310 MedEvac, der bereits für internationale Hilfsmissionen im Einsatz war. Zum ersten Mal in der Öffentlichkeit werden die beiden Airbus A340 der Flugbereitschaft der Bundeswehr gezeigt.
Mitveranstalter des Tags der Luft- und Raumfahrt sind der Flughafen Köln-Bonn, die Luftwaffe sowie die ESA mit dem EAC. Medienpartner sind der WDR, der Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölner Express sowie die Flugrevue und der Aerokurier.
Der Tag der Luft- und Raumfahrt findet am 18. September von 10 bis 18 Uhr beim DLR in Köln-Porz statt.
Medienvertreter können sich zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" über das Akkreditierungsformular anmelden. Der Eintritt zu allen Angeboten der Zentralveranstaltung ist frei.
Mitmachen und gewinnen!
Freitag, 2. September 2011
Mitmachen und gewinnen! Wer weiß, wofür die Abkürzung „DLR“ steht, kann im Gewinnspiel von DLR, Germanwings und Flugrevue eine Reise nach Moskau für zwei Personen inklusive Flug, zwei Übernachtungen sowie Besuch des "Sternenstädtchens" und anderen Raumfahrtstätten gewinnen. Für den Gewinner des zweiten Preises geht es für zwei Personen inklusive Flug und Übernachtung zum DLR-Standort in Oberpfaffenhofen bei München. Als dritter bis achter Preis warten die Bücher „Berge aus dem All“ und „Der Mond – Entstehung, Erforschung, Raumfahrt“ auf ihre Gewinner. Die Teilnahme ist noch bis zum 18. September möglich.
Faszination, Forschung und Flugbetrieb im Alltag: Die Flugrevue stellt bis zum Tag der Luft- und Raumfahrt am 18. September fortlaufend aktuelle Themen zur Forschung im DLR auf einer Info-Seite vor.
Raumfahrt zum Anfassen beim Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR in Köln
Donnerstag, 25. August 2011
Am 18. September 2011 können die Besucher nach den Sternen greifen und das Rheintal in 3D bewundern
Einmal einen Satelliten in seiner Umlaufbahn „treffen“, sich den Mond und das Rheintal in 3-D anschauen, auf Tuchfühlung mit der fliegenden Sternwarte Sofia gehen und im Windkanal oder beim Astronautentraining erfahren, welch extremen Bedingungen Materialien und Menschen im Weltraum ausgesetzt sind – das sind nur einige der vielen Raumfahrtthemen, mit denen sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln am 18. September 2011 von 10 bis 18 Uhr der Öffentlichkeit vorstellt.
Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler präsentieren das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA mit dem in Köln ansässigen Europäischen Astronautenzentrum (EAC) am elften „Tag der Luft- und Raumfahrt“ spannende Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr.
Raumfahrtbegeisterte Besucher können sich in folgenden Instituten und Einrichtungen des DLR über die Arbeiten und Projekte der Wissenschaftler informieren:
Erstmals zu Gast in Europa ist SOFIA - das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, eine in einer Boeing 747 SP eingebaute Sternwarte. Astronomen können in Flughöhen von bis zu 14 Kilometern ungestört vom Wasserdampf in der Erdatmosphäre Beobachtungen des Sternenhimmels durchführen, die vom Boden aus unmöglich sind. Das Gemeinschaftsprojekt der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des DLR ist eigentlich in Kalifornien stationiert und hat im Dezember 2010 seine wissenschaftliche Arbeit begonnen. Besucher des Tags der Luft- und Raumfahrt können das Flugzeug am 18. September 2011 von 10 bis 18 Uhr auf der sogenannten Zulu-Platte, einem abgesperrten Teil des Flughafens Köln-Bonn, von innen und außen besichtigen.
Unter dem Motto „Mobil und gesund“ öffnet das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin (Gebäude 23b und 24) unter anderem die Kurzarmzentrifuge, das Physiologielabor und das biomedizinische Labor Biolab. Zudem können sich die Besucher über Ernährung im Weltraum (Space Food), die Wirkung von Schwerkraft und Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper und telemedizinische Anwendungen informieren. Mitarbeiter des Instituts veranschaulichen die Themen anhand verschiedener Experimente.
„Medizin Apps und 3-D-Welten“ bieten die Simulations- und Softwaretechniker (Gebäude 2b) des DLR den großen und kleinen Besuchern an: Hier können Satelliten per Joystick „eingefangen“ und der Mond in 3D betrachtet werden. Die Besucher messen selbst ihren Blutdruck, die diagnostischen Daten werden dann anonymisiert via Bluetooth auf einen entfernt stehenden Server übertragen – ein anschauliches Beispiel für telemedizinisches Arbeiten.
Im Nutzerunterstützungszentrum für Weltraumexperimente (MUSC, Gebäude 29) geben die DLR-Wissenschaftler Einblicke in die Funktionsweise von Kontrollräumen für Raumfahrtmissionen und informieren insbesondere über die Kometenmission Rosetta und deren Landeeinheit Philae. Das DLR hatte wesentliche Anteile beim Bau von Philae und betreibt im MUSC auch das Lander-Kontrollzentrum, das die schwierige und bisher noch nie gewagte Landung auf dem Kometen vorbereitet und betreuen wird.
Das Institut für Materialphysik im Weltraum zeigt unter dem Motto „Forschung unter Schwerelosigkeit“ in zwei Zelten ausgewählte Themen. Das erste Zelt befindet sich neben Gebäude 21: Hier gibt es Mitmachexperimente zu den Themen Levitation und Aerogele. Bei der Levitation geht es um das Schmelzen von Metall in der Schwebe. Aerogele sind federleichte, luftdurchlässige Feststoffe, die unter anderem in Form des Aerogelbetons auch als vielseitiger Baustoff verwendbar sind. An einer „Kernschießanlage“ werden Raketenmodelle in einem Gußverfahren hergestellt und an die Besucher verteilt. Das zweite Zelt befindet sich am Parabelflugzeug A300-Zero G des DLR auf der sogenannten Zulu-Platte: Hier stellen die Materialphysiker ein Experiment zum Verhalten von granularen Materialien in Schwerelosigkeit vor, das sie an Bord des Parabelfliegers testen. Es geht dabei um die Frage, warum sich Granulate in Schwerelosigkeit anders verhalten als zum Beispiel Flüssigkeiten und andere Feststoffe.
Der Frage, wie stabil und hitzeresistent eine Raumkapsel bei einem Marsflug sein muss, gehen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik in den Hyperschallwindkanälen nach. An ihrem Arbeitsplatz sind Versuche mit bis zu elffacher Schallgeschwindigkeit möglich – ohne dass den Wissenschaftlern dabei ein Haar gekrümmt wird. Am Tag der Luft- und Raumfahrt finden in den Windkanälen (Gebäude 30 und 38) neben regulären Besichtigungen auch Demonstrations-Tests statt.
Im DLR-Zelt (auf dem großen Parkplatz gegenüber Gebäude 22) können die Besucher sich ein dreidimensionales Höhenmodell des Rheintals mit der Loreley ansehen, das aus Daten der deutschen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X entstanden ist und unter anderem klimatische Veränderungen im Zeitablauf zeigt. Auch ein vom DLR entwickeltes robotisches Elektromobil – das Robomobil – ist hier in Aktion zu erleben.
Auch das Schülerlabor „DLR_School_Lab“ (Gebäude 24) öffnet seine Pforten am Tag der Luft- und Raumfahrt insbesondere für Kinder und lädt zu interessanten und überraschenden Mitmachexperimenten ein.
Mitveranstalter des elften „Tags der Luft- und Raumfahrt“ sind der Flughafen Köln-Bonn, die Luftwaffe sowie die ESA mit dem EAC. Medienpartner sind der WDR, der Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölner Express sowie die Flugrevue und der Aerokurier.
Erstes europäisches Raumfahrt-Tweetup von DLR und ESA
Dienstag, 26. Juli 2011
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) laden 60 Twitter-Follower zum SpaceTweetup ein – dem ersten europäischen Raumfahrt-Tweetup, das als Teil des Tags der Luft- und Raumfahrt am Sonntag, 18. September 2011 in Köln stattfindet. Ein Tweetup ist ein Treffen von Benutzern der Social Media-Plattform Twitter. Dieses erste Raumfahrt-Tweetup von DLR und ESA ermöglicht es den Teilnehmern, mehr über die europäische Luft- und Raumfahrt zu lernen. Zu den Präsentationen von DLR, ESA und ihren Partner werden die Tweetup-Teilnehmer exklusiven Zugang haben.
Die Auswahl ist mittlerweile abgeschlossen. Insgesamt gab es 418 Anmeldungen aus 29 Ländern.